Die Fernwärmeschiene Saar -
Wärme verbindet eine Region

263 Millionen Euro für die Zukunft

Die Fernwärme-Verbund Saar GmbH (FVS) plant, baut und betreibt die Fernwärmeschiene Saar. Sie wurde am 22. Februar 1979 als gemeinsame Gesellschaft von Saarberg Fernwärme GmbH und der Stadtwerke Saarbrücken gegründet. Die STEAG GmbH ist mit 74 Prozent, die Stadtwerke Saarbrücken Netz AG mit 26 Prozent an der FVS beteiligt. Bis Ende 2017 investierte die FVS insgesamt 263 Millionen Euro in die Schiene. Diese wurden überwiegend durch Zuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von 72 Millionen Euro gefördert.

 

19 Kilometer von Saarlouis bis Völklingen

Die Fernwärmeschiene Saar wurde im Zuge der Energiekrise 1973 konzipiert, um die Energieversorgung durch regionale Strukturen zu sichern. Die Vision war, Primärenergie – die immer teurer wird – einzusparen und durch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung und industrieller Abwärme zu ersetzen. Diese Vision wurde wahr. Heute ist die Fernwärmeschiene Saar auf einer Länge von 19 Kilometern von Saarlouis bis Völklingen durchgehend ausgebaut und damit eines der größten regionalen Fernwärmeverbundsysteme in Deutschland.

 

Für den Bedarf von rund 53.000 Einfamilienhäusern

Heute werden rund 13.500 Kunden mit klimaschonender Fernwärme versorgt. Die größten Kunden sind das Ford-Werk in Saarlouis mit dem angeschlossenen Supplier-Park. Im Jahre 2017 wurden über die Fernwärmeschiene Saar 784 Gigawattstunden Wärme erzeugt. Dies entspricht rein rechnerisch dem Bedarf von rund 53.000 Einfamilienhäusern.