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  • Fernwärme – Daten, Preise, Kennzahlen

    Primärenergiefaktor / Netzverluste / Anteil erneuerbarer Energie

    Seit dem 1. Januar 2010 ist das neue Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) gültig. Das Gesetz gibt Vorgaben hinsichtlich der Beschaffenheit der Energieversorgung bei Neubauten und Altbausanierungen. Wesentliche Nachweisgröße ist hierbei der Primärenergiebedarf, der nicht überschritten werden darf. Ein Gebäude darf somit nur eine bestimmte Menge Energie pro Jahr benötigen. Hierbei wird die „Vorkette“ eines Energieträgers mit berücksichtigt. Energieverluste durch Gewinnung, Umwandlung und Verteilung eines Energieträgers – gemessen mit dem Primärenergiefaktor – haben damit einen entscheidenden Einfluss auf den Primärenergiebedarf. Je niedriger der Primärenergiefaktor desto besser. Ein niedriger Primärenergiefaktor ermöglicht den Kunden die Inanspruchnahme staatlicher Kredite.

    Vergleich mit Verbrauch eines Durchschnittskunden

    Wärmebedarf an EnEV 2002 WSVO Altbau, unsaniert
    für Raumwärme   1977/1995 vor 1977
    Einfamilienhaus <90 kWh/a*m2 90-145 kWh/a*m2 >145 kWh/a*m2
    Mehrfamilienhaus <81 kWh/a*m2 81-133 kWh/a*m2 >133 kWh/a*m2
    GHD-Gebäude *1 <89 kWh/a*m2 89-238 kWh/a*m2 >89 kWh/a*m2

    *1 GHD-Gebäude = Gewerbe-, Handel- und Dienstleistungsgebäude